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Registrierkassenpflicht – Fakten statt Panikmache

Liebe Gastronomen,
derzeit kursieren zahlreiche fragwürdige „Angebote“ und „Finanzamts-Qualitätssiegel“ zur im Zuge der Steuerreform beschlossenen „Registrierkassenpflicht“, die vorwiegend der Panikmache unter den Gastronomen dienen sollen.

Fakten zur Registrierkassenpflicht sind:
• Für Jeden Geschäftsfall muss ein Beleg erteilt werden (Belegerteilungspflicht).
• Barumsätze sind ab dem ersten Euro einzeln aufzuzeichnen. Die Art der Aufzeichnung bleibt den Unternehmen überlassen.
• In Betrieben, die überwiegend Barumsätze machen, erfolgt ab einem Nettoumsatz von 15.000 € pro Jahr die Einzelaufzeichnung verpflichtend per Registrierkasse.
• Jede Registrierkasse ist mit einer technischen Sicherheitslösung gegen Manipulationen zu schützen.
• Die strafrechtliche Behandlung von Manipulationsprogrammen ist zu prüfen.
• Die Kalte-Hände-Regelung bleibt in ihrer bisherigen Form erhalten, soll aber mit 30.000 € Nettoumsatz begrenzt werden.
• Mobile Gruppen, die nicht unter die Kalte-Hände-Regelung fallen (zB mobile Friseure, Masseure, Hebammen, Schneider, Tierärzte, etc.), können ihre mobilen Umsätze mittels Paragon (händische Rechnung) aufzeichnen und im Nachhinein in der Registrierkasse am Betriebsort erfassen.
• Entbehrliche Hilfsbetriebe von gemeinnützigen, mildtätigen und kirchlichen Vereinen („kleine Vereinsfeste“) sollen weiterhin mit Kassensturz aufzeichnen können.

Und so sieht der voraussichtliche Fahrplan zur Umsetzung aus:
Seit Mitte März: Erstellung Gesetzestext
Ab Anfang Mai: Begutachtung Entwurf,4-6 Wochen
Bis Mitte Juni:   Vorlage im Ministerrat
Anschließend:   Übergabe an das Parlament
Anfang Juli:      Beschlussfassung im Parlament
Ende Juli:         Beschlussfassung im Bundesrat
1.1.2016:                  Inkrafttreten des Gesetzes

Die gute Nachricht zum Schluss:

Zur Erleichterung ist geplant, dass die Regierung für die Anschaffung einer Registrierkasse eine Prämie von bis zu € 200,00 ausbezahlt. Laut Informationen des BMF können die Kosten der Registrierkasse im Jahr der Anschaffung jedenfalls voll abgesetzt werden.
apro bietet Lösungen
Natürlich sind auch apro Kassensysteme als einer der führenden Hersteller mit dem Thema „Registrierkassenpflicht“ bestens vertraut und als Mitglied im Ausschuss der WKO auch immer topaktuell informiert. Daher halten wir nicht viel von Panikmache, sondern konzentrieren uns voll auf die Entwicklung perfekter Lösungen für die Gastronomie.
Das garantiert Ihnen:
Zu jedem Zeitpunkt die Konformität zur aktuellen Gesetzeslage
Sicherheit Ihrer Daten
Sicherheit und Unterstützung bei Steuerprüfungen
Umfassenden Überblick über Ihre aktuelle Geschäftslage
Einfache und korrekte Abrechnung aller Geschäftsfälle
Vernetzung Ihrer Kassa mit Lager-, Hotel, und Buchhaltungssoftware
Sprechen Sie uns an, wir beraten und informieren Sie gerne über die kommende „Registrierkassenpflicht“ und die Auswirkungen auf Ihren Betrieb.

3 Kommentare zu “Registrierkassenpflicht – Fakten statt Panikmache

  1. Bitte um Info für Abwicklungen von nur ca.180 Rechnungen pro Jahr.
    Jede Rechnung hat nur 3 Positionen. Unterkunft, Endreinigung, Kurtaxe.
    Es werden keine weiteren Funktionen benötigt.
    Das Büro ist nicht im Beherbergungsbereich (ca. 2 km entfernt)
    Leider bis jetzt keine Infos seitens der örtlichen Touristiker.

  2. Wir waren auf der Messe der WKO in Amstetten und möchten gerne von Ihnen eine Beratung für unseren Betrieb! Wir brauchen eine „kleine“ erschwingliche Kassenlösung!
    Mit freundlichen Grüßen

    Maria Th. Ettel

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