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Angabe | Wert |
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Voraussetzung | Der Aufbau des fremden Strichcodes ist bekannt |
Essensgutscheine und andere fremde Gutscheine tragen ihren Wert im Strichcode. Eine eigene Vorlage nimmt sie an: der Gutschein entsteht erst beim ersten Scannen an der Kasse.
Schritte
- Klicken Sie in der Sidebar der Gutscheinliste auf „Neu" und wählen Sie „EAN Markerl Vorlage". Die Vorlage bringt ein Strichcode-Muster mit, vorbelegt mit dem Präfix 99950122, der Länge 9 und der Preis-Länge 4. Ein passender Präfix wird dabei mit angelegt.
- Wählen Sie im Abschnitt „Codegenerierung" im Feld „Codegenerierung" den Wert „EAN Code", falls er nicht schon gesetzt ist.
- Tragen Sie „Präfix", „Suffix", „EAN-Länge" und „Preis-Länge" nach dem Aufbau des fremden Strichcodes ein.
- Schalten Sie „Wert in EAN" ein, damit der Wert aus der Nummer gelesen wird.
- Tragen Sie in „Erste Preis-Stelle" ein, an welcher Stelle der Wert beginnt.
- Setzen Sie „Min. Wert" und „Max. Wert" so, dass die erwarteten Beträge hineinpassen.
Ergebnis
Scannt die Kasse einen Code, den es noch nicht gibt, legt das System den Gutschein an und antwortet mit ihm. Der Wert kommt aus der Nummer und wird ohne Umrechnung übernommen.
Wenn ein Gutschein mit 0,00 in der Liste steht
Das System liest in drei Fällen den Wert null aus der Nummer, ohne eine Meldung zu zeigen:
- Der Schalter „Wert in EAN" ist ausgeschaltet.
- Die eingestellte „Erste Preis-Stelle" liegt außerhalb der Nummer.
- „Erste Preis-Stelle" und „Preis-Länge" reichen zusammen über das Ende der Nummer hinaus.
Ein Gutschein mit Wert null ist leer und damit sofort gesperrt. Prüfen Sie in diesem Fall die „Erste Preis-Stelle" gegen den tatsächlichen Aufbau des Strichcodes.
Gut zu wissen
- Die Maske zeigt die „Erste Preis-Stelle" um eins höher an, als intern gezählt wird.
- Liegt der gelesene Wert außerhalb der Wertgrenzen, entsteht kein Gutschein.
- Trägt die Vorlage kein Strichcode-Muster, gilt immer der „Standardwert".
- Aus einer Vorlage mit Strichcode-Muster lässt sich nie ein Gutschein ausstellen.
- Das Ablaufdatum liest das System ebenfalls aus der Nummer, nicht vom Beleg.
- Zwei Ziffern der Nummer nennen das Gültigkeitsjahr.
- Daraus wird der 1. Jänner des Folgejahres: der Gutschein gilt bis Jahresende.
- Ein Beleg mit „Ablauf Ende Februar" passt nicht dazu: der Strichcode kennt nur Jahre.
- Erkannt werden ein 13-stelliger Strichcode und ein längerer Aufbau, der diesen enthält.
- Passt die Nummer zu keinem der beiden, wird kein Datum aus ihr gelesen.
- Diese Prüfung tritt neben das Ablaufdatum am Gutschein, sie ersetzt es nicht.
- Beim Anlegen über diesen Weg prüft das System, ob die Vorlage das Einlösen erlaubt.
Hinweis: Jede vertippte oder falsch gescannte Nummer erzeugt einen neuen Gutschein. Die
Gutscheinliste füllt sich dadurch mit Einträgen, die nie ausgegeben wurden.
